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Luchse lange vorn – Berlin jubelt am Ende

( Wörter)

HL Buchholz 08-Rosengarten unterliegt den Füchsen Berlin mit 31:36 (17:16)

Was für ein Saisonauftakt in der Nordheidehalle: Die Handball-Luchse lieferten dem ambitionierten Aufstiegsfavoriten Füchse Berlin über 45 Minuten einen offenen Schlagabtausch und führten zwischenzeitlich sogar mit fünf Toren. Am Ende setzte sich die größere Routine der Berlinerinnen durch. Die Luchse unterlagen vor 400 Zuschauern mit 31:36 (17:16).

Berlin erwischte den besseren Start, doch die Luchse fanden schnell ins Spiel. Angeführt von der starken Pia Döpke, die bereits in der ersten Halbzeit viermal traf, kämpfte sich Buchholz zurück und ging beim 13:12 durch Eike Hannemann erstmals in Führung. Malu Sperling sorgte kurz vor der Pause für die 17:16-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Luchse zunächst das bessere Team. Leni Stolle erhöhte auf 19:16, Döpke legte zum 20:17 nach. Spätestens beim 23:18 war klar: Die Luchse würden dem Favoriten aus Berlin an diesem Nachmittag alles abverlangen.

„Bis zur 45. Minute haben wir eine sensationelle Partie gespielt und Berlin vor eine sehr schwere Aufgabe gestellt“, sagte Trainer Dubravko Prelcec.

Auch die eingewechselte Lina Steinecke überzeugte im Tor mit wichtigen Paraden. Im Angriff sorgten neben Döpke vor allem Lucy Saul für Gefahr. Saul kam am Ende auf fünf Treffer.

Dann folgte die Wende. Berlin gab sich trotz des Fünf-Tore-Rückstands nicht geschlagen und kämpfte sich Tor um Tor zurück. Beim 26:26 war in der 45. Minute der Ausgleich geschafft, wenig später gingen die Füchse mit 27:26 erstmals wieder in Führung. Die Luchse blieben dran und kamen in der Schlussphase noch einmal auf 30:32 heran. Doch Berlin spielte die letzten Minuten routiniert zu Ende.

Zusätzlich bitter: Selina Jopp und Lene Forsbach mussten verletzungsbedingt im Spielverlauf passen.

„Natürlich tut die Niederlage weh. Aber wir haben gezeigt, dass wir auch gegen einen solchen Favoriten mithalten können. Darauf können wir aufbauen“, resümierte Prelcec.

Auch Geschäftsführer Sven Dubau zog trotz der Niederlage ein positives Fazit: „Wir haben mit Leidenschaft gespielt und Berlin lange vor große Probleme gestellt. Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Dafür müssen wir unsere Chancen in den kommenden Spielen nutzen. Ich bin überzeugt, dass sich diese Mannschaft im Laufe der Saison noch weiterentwickeln wird.“

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am Samstag, 5. September, um 18:30 Uhr treten die Luchse beim Rostocker HC an. Dort soll nach dem starken Saisonauftakt der erste Punktgewinn folgen.

 

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