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Luchse empfangen selbstbewusste Tigers aus Waiblingen

( Wörter)

Nach dem erfolgreichen Auswärtsspiel beim Rostocker HC steht für die HL Buchholz 08-Rosengarten am kommenden Samstag die nächste schwere Aufgabe auf dem Programm. Am 3. Spieltag der 2. Alsco Handball Bundesliga Frauen empfangen die Luchse am Samstag, 12. September 2026, um 19:00 Uhr die Tigers des VfL Waiblingen in der NordHeideHalle.

Die Gäste reisen dabei mit einer beeindruckenden Frühform nach Buchholz. Nach zwei Spieltagen stehen für Waiblingen zwei Siege zu Buche. Sowohl beim SV Todesfelde als auch im ersten Heimspiel gegen die HSG Freiburg konnten die Tigers überzeugen. Zuletzt setzte sich Waiblingen deutlich mit 39:28 gegen die Red Sparrows durch und steht damit gemeinsam mit der SG Nürtingen-Zizishausen an der Tabellenspitze.

„Waiblingen gehört für mich zu den Mannschaften, die in dieser Saison um die oberen Plätze mitspielen können. Die Mannschaft verfügt über viel Qualität und hat in den ersten beiden Spielen gezeigt, was in ihr steckt. Sie spielen mit hohem Tempo, haben einen sehr druckvollen Rückraum und sind auch körperlich eine robuste Mannschaft“, sagt Luchse-Trainer Dubravko Prelcec mit Blick auf den kommenden Gegner.

Vor allem die offensive Durchschlagskraft der Tigers ist derzeit beeindruckend. 71 Treffer in den ersten beiden Begegnungen sprechen eine deutliche Sprache. Mit Celia Heinzer, Laura Nagy, Kimberly Gisa und Samira Brand verfügt Waiblingen über zahlreiche Spielerinnen, die jederzeit für Gefahr sorgen können. Gleichzeitig überzeugt die Mannschaft auch in der Defensive und hat mit Torhüterin Sarah Nørregaard Thomsen einen starken Rückhalt.

Doch auch die Luchse haben am vergangenen Wochenende ein Ausrufezeichen gesetzt. Beim Rostocker HC gelang mit dem 31:24 der erste Saisonsieg. Besonders in der ersten Halbzeit überzeugte die Mannschaft mit einer aggressiven Abwehr und einem variablen Angriffsspiel. Nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase im zweiten Durchgang fand das Team zurück in die Spur und brachte die beiden Punkte souverän nach Hause.

„Der Sieg in Rostock war für uns enorm wichtig. Wir haben gesehen, dass wir auch in schwierigen Situationen zusammenbleiben können. Genau diese Geschlossenheit brauchen wir jetzt auch gegen Waiblingen“, sagt Mannschaftsführerin Nantke Ackmann.

Die Luchse wissen, dass sie am Samstag vor einer anderen Herausforderung stehen werden. Waiblingen kommt mit viel Selbstvertrauen und aktuell zwei Siegen im Gepäck nach Buchholz. Dennoch wollen sich die Gastgeberinnen keinesfalls verstecken.

„Waiblingen ist uns nach den ersten beiden Spieltagen sicherlich ein Stück voraus. Aber wir haben auch unsere Qualitäten und dürfen in dieser Saison niemanden unterschätzen – genauso wenig wie wir selbst unterschätzt werden wollen“, so Prelcec. „Wir müssen über 60 Minuten konzentriert bleiben, in der Abwehr konsequent arbeiten und vor allem unser Tempospiel nutzen. Wenn wir als Mannschaft geschlossen auftreten und jeder für den anderen arbeitet, können wir Waiblingen vor eine schwierige Aufgabe stellen.“

Auch Nantke Ackmann erwartet eine intensive Partie: „Ich rechne mit einem körperlich anspruchsvollen und schnellen Spiel. Waiblingen wird uns mit viel Tempo unter Druck setzen. Wir müssen dagegenhalten und unsere eigenen Stärken auf die Platte bringen. Gerade zu Hause wollen wir von der ersten Minute an zeigen, dass es für den Gegner hier nicht einfach wird.“

 

Dabei hoffen die Luchse erneut auf die Unterstützung ihrer Zuschauer. Nach dem starken Auftritt der mitgereisten Fans in Rostock soll nun auch die NordHeideHalle zur Heimspielkulisse werden.

„Wir haben in Rostock erlebt, wie viel Energie unsere Fans geben können. Jetzt freuen wir uns darauf, endlich wieder vor unserem eigenen Publikum zu spielen. Gemeinsam wollen wir Waiblingen das Leben so schwer wie möglich machen“, blickt Ackmann auf das zweite Heimspiel der neuen Saison.

Die Ausgangslage verspricht damit ein interessantes Duell: Hier die selbstbewusst gestarteten Tigers aus Waiblingen, dort die Luchse, die nach dem ersten Saisonsieg mit Rückenwind in ihr zweites Heimspiel gehen. Entscheidend dürfte am Ende sein, welches Team sein Spiel über die gesamte Spielzeit konsequenter durchsetzen kann.

 

Das Spiel wird kostenpflichtig auf dem Streamingdienst Sporteurope.tv übertragen.

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