Left panel

Clicking outside this panel wont close it because clickClose = false

Handball-Luchse zeigen Moral, müssen sich Nürtingen aber mit 28:37 geschlagen geben

( Wörter)

Foto: Marco Schultz

Starker Beginn, gute erste 20 Minuten – doch nach einer Schwächephase ziehen die Gastgeberinnen davon

Die Handball-Luchse mussten sich am 4. Spieltag der 2. Bundesliga Frauen bei der SG Nürtingen-Zizishausen mit 28:37 (13:17) geschlagen geben. Dabei zeigte die Mannschaft von Trainer Dubravko Prelcec über weite Strecken Moral und Kampfgeist, konnte das hohe Tempo der Gastgeberinnen aber insbesondere im zweiten Durchgang nicht mehr ausreichend kontrollieren.

Vor 540 Zuschauern in der Sporlastic-Arena erwischten die Luchse einen guten Start. Lotta Christiansen erzielte nach gut zwei Minuten die erste Führung, Malu Sperling und Nantke Ackmann legten nach – nach knapp sechs Minuten führten die Gäste mit 3:1. 

Es entwickelte sich zunächst ein Spiel mit hohem Tempo, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Nürtingen drehte die Partie zwar zwischenzeitlich auf 7:4, doch die Luchse blieben dran. Marla Sophie Mathwig verwandelte zwei Siebenmeter, Pia Döpke und Tessa Pieperjohanns trafen ebenfalls. Beim 11:9 nach 19:32 Minuten durch Eike Hannemann waren die Luchse wieder in Schlagdistanz.

Dann folgte allerdings eine entscheidende Phase. Nach dem 11:9 konnten die Gastgeberinnen innerhalb kurzer Zeit auf 14:9 davonziehen. Ein nicht verwandelter Siebenmeter der Luchse kam hinzu. Zwar kämpfte sich die Mannschaft wieder heran und verkürzte durch Selina Jopp und Lucy Saul bis zur 29. Minute auf 17:13, doch Nürtingen nahm diesen Vorsprung mit in die Kabine.

„Wir spielen gute 20 Minuten, scheitern dann leider an uns selber und lassen Nürtingen ziehen. Gerade in dieser Phase haben wir zu viele leichte Fehler gemacht und dadurch den Faden verloren. Gegen eine Mannschaft wie Nürtingen wird das sofort bestraft“, analysierte Luchse-Trainer Dubravko Prelcec nach der Partie.

Luchse kommen stark aus der Kabine

Die Luchse zeigten nach dem Seitenwechsel sofort eine Reaktion. Mit drei Toren in Folge durch Selina Jopp und Marla Mathwig sowie erneut Selina Jopp verkürzten die Gäste von 17:13 auf 18:16. Damit war die Partie wieder völlig offen.

Doch anschließend bekam Nürtingen das Spiel wieder besser unter Kontrolle. Die Gastgeberinnen erhöhten das Tempo und nutzten die sich bietenden Möglichkeiten konsequent. Über 24:17 und 26:17 wuchs der Vorsprung bis auf 29:19 an.

Die Luchse ließen sich dennoch nicht hängen. Trotz des deutlichen Rückstands kämpfte die Mannschaft bis zur letzten Minute weiter. Selina Jopp, Lucy Saul, Nantke Ackmann, Leni Stolle und Katharina Böhmker sorgten dafür, dass die Luchse in der Schlussphase noch einmal mehrere Akzente setzen konnten. Allein zwischen der 50. und 59. Minute erzielten die Luchse noch acht Treffer.

Am Ende stand allerdings eine 37:28-Niederlage auf der Anzeigetafel. Beste Werferin der Luchse war Selina Jopp mit sieben Treffern. Im Tor sorgte Lina Steinecke mit starken Paraden für wichtige Momente und hielt die Luchse gerade in der Anfangsphase im Spiel. 

Prelcec zieht trotz der Niederlage ein kämpferisches Fazit: „Wir haben heute gezeigt, dass wir auch gegen eine starke Mannschaft mithalten können. Wir haben gut gekämpft und uns auch nach schwierigen Phasen nicht aufgegeben. Gleichzeitig müssen wir uns weiterentwickeln und aus unseren Fehlern lernen. Gerade die einfachen Fehler und die Phasen, in denen wir den Kopf verlieren, müssen wir abstellen. Wenn wir das schaffen, können wir aus solchen Spielen viel mitnehmen.“

Für die Handball-Luchse geht es nun zunächst in eine Spielpause. Am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 16:00 Uhr steht dann das nächste Heimspiel in der NordHeideHalle auf dem Programm. Zu Gast ist Bayer 04 Leverkusen – für die Luchse eine wichtige Partie, bei der die Mannschaft wieder um Punkte kämpfen möchte.

Right panel

Clicking outside this panel wont close it because clickClose = false