Samstag Luchse auswärts gegen den HC Rödertal gefordert

Am 27.10.2018 trifft das Luchse Team in der Großröhrsdorfer Sporthalle am Schulzentrum auf den derzeitigen 4. der aktuellen Tabelle. Nach dem letztjährigen Abstieg aus der 1. Bundesliga hat der neue Trainer Frank Mühlner eine talentierte und verjüngte Mannschaft aufgebaut. Die Sächsinnen sind mit 8:4 Punkten in die neue Saison gestartet und zeigten vor allen Dingen bei ihren Auswärtssiegen in Waiblingen und Kirchhof/Melsungen ihre Ausgeglichenheit und mannschaftliche Geschlossenheit. Die „Rödertalbienen“ sind aber – ähnlich wie unsere Mannschaft – noch nicht konstant genug in ihren Leistungen. Die derbe Heimniederlage am 4. Spieltag gegen den unbesiegten Tabellenführer aus Ketsch kann bei schlechter Tagesform passieren, aber die 26:19 Schlappe am letzten Samstag in Mainz war doch ziemlich überraschend. Dennoch darf dieses Team auf keinen Fall unterschätzt werden, denn die Zuschauer in der sicherlich voll besetzten Halle werden ihre Mannschaft unermüdlich unterstützen und lautstark nach vorne treiben. Der HC Rödertal ist in der Lage, einen schnellen und attraktiven Handball zu spielen , aber auch hier gibt es eine Parallele zu den HL Buchholz 08 – Rosengarten, denn es ist nicht vorhersehbar, welche Akteurin ein entscheidender Faktor werden wird, da die Heimmannschaft auf allen Positionen über eine Vielzahl treffsicherer Spielerinnen verfügt. Im Rückraum sind das die Litauerinnen Brigita Ivanauskaite (28 Tore) und Egle Alesiunaite (26 Tore). Von beiden Außenpositionen sind die „Bienen“ mit Rabea Polliakowsi, Meret Ossenkopf, Julia Mauksch, Lisa-Marie Loehning und der vielseitigen Jessica Jancker hervorragend besetzt und von der Kreismitte erzielten Kamila Szczecina und Tammy Kreibich zusammen 21 Tore. Die Abwehr der HL Buchholz 08 – Rosengarten wird sich auf Schwerstarbeit einstellen müssen und Luchse Trainer Dudo Prelcec erwartet erneut ein Spiel auf Augenhöhe: “Ich bin ziemlich sicher, dass der Ausgang dieses Spiels wieder im Kopf entschieden wird. Ich hoffe nur, dass der Substanzverlust meiner Mädel durch den schwer erkämpften Sieg gegen Kirchhof mit den Phasen in doppelter und dreifacher Unterzahl nicht zu groß war.“ Auch der Geschäftsführer Sven Dubau ist der Meinung: “Nur wenn wir schnell ins Spiel kommen und ein ähnlich kompaktes Abwehrverhalten wie gegen Kirchhof über 60 Minuten etablieren können, werden wir bei guter Wurfausbeute das Spiel für uns entscheiden können.“