Luchse treffen auf den Thüringer HC

Am Mittwoch den 17.02.2021 treffen die HL Buchholz 08-Rosengarten am 19. Spieltag der 1. Bundesliga in der Buchholzer NordHeideHalle auf den Thüringer HC. Das Spiel der Norddeutschen in ihrer englischen Woche gegen das Klasse-Team aus Thüringen beginnt ausnahmsweise erst um 20.00 Uhr. Die Luchse belegen mit 8:26 Punkten den Relegationsplatz, während der Thüringer HC mit 23:13 auf dem sechsten Rang der aktuellen Tabelle steht.

Bei der Vorbetrachtung des Spiels gegen den siebenmaligen deutschen Meister und dreifachen Pokalsieger muss man sich über die Rolle des Favoriten keine Gedanken machen, obwohl sich der THC in dieser Saison im Umbruch befindet. Auch wenn sich das Team des österreichischen Erfolgstrainers Herbert Müller etliche überraschende Niederlagen gegen schwächer eingeschätzte Gegner wie den Buxtehuder SV, Bayer Leverkusen, Neckarsulmer Sport-Union und die HSG Bensheim/Auerbach geleistet hat, sind die Thüringerinnen in den letzten Wochen wieder richtig gut in Schwung gekommen. Sie überzeugten national mit einem Sieg gegen den Tabellenzweiten SG BBM Bietigheim und landeten international in der European-League einen viel beachteten Erfolg über Storhamar HE aus Norwegen.

„Wir wollen mit viel Kampfgeist und Einsatz dem Thüringer HC es so schwer wie möglich machen. Meine Spielerinnen sind sehr motiviert und wollen alles unternehmen, um ihr volles Potential abzurufen und sich als unangenehmer Gegner zu erweisen“, verdeutlicht Dubravko Prelcec, der Trainer der HL Buchholz 08-Rosengarten. Trotz der Offensivkraft zum Beispiel in Person der Tschechin Marketa Jerabkova mit 144 Toren zeigt der THC in der Abwehr in vielen Spielen etliche Schwächen. In einer guten Form sollten die Luchse das ausnutzen, wenn sie ihr Potential abrufen und zur alten Wurfstärke zurückfinden. Die Mannschaft muss als Einheit auftreten und durch eine klare Körpersprache verdeutlichen, dass sie gewillt ist durch Selbstvertrauen und Kampfkraft mitzuhalten, da ja eigentlich kein Druck auf dem Team lastet.

Sven Dubau, der Geschäftsführer der Luchse ist von den Qualität des THC überzeugt: „Der Thüringer HC gehört nicht zu den Gegnern, bei dem wir punkten müssen. Die Begegnung gegen Mainz hat gezeigt, dass es den Meenzer Dynamites 30 Minuten gelungen ist das Tempospiel des THC mitzugehen, danach sind sie eingebrochen. Die individuelle Klasse des Teams ist so groß, dass sie auf alle Maßnahmen eine passende Antwort haben. Wir haben uns vorgenommen, eine mutige Vorstellung zu zeigen und möglichst lange der schwere und unangenehme Gegner zu sein.“