„Luchse“ bereiten sich auf das Abenteuer 1. Bundesliga vor – Hauptsponsor ebnet dem Zweitliga-Spitzenreiter den Weg zum Aufstieg

Die Handball-Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten bereiten sich auf das Abenteuer 1. Bundesliga vor. Mit Unterstützung seiner Sponsoren kann der Zweitliga-Spitzenreiter den Aufstieg beantragen. „Sportlich haben wir das Ziel erreicht. Jetzt können wir auch finanziell unsere neuen Herausforderungen in der höchsten deutschen Spielklasse stemmen“, freut sich Luchse-Geschäftsführer Sven Dubau.

Es sind jetzt alle dafür, dass die Handballerinnen, die sich über Jahre stetig weiterentwickelt haben, mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga gekrönt werden. Nachdem die Saison 2019/20 der 2. Bundesliga wegen der Corona-Pandemie nach 22 (von insgesamt 30) Spieltagen abgebrochen wurde, stand das Luchse-Team als beste Mannschaft der 2. Liga bereits auf Platz 1 der Tabelle. Nach dem offiziellen Ende der Punktspielzeit hat das zuständige Gremium bei der HBF (Handball Bundesliga Frauen) entschieden, dass der Erstplatzierte der 2. Liga, HL Buchholz 08-Rosengarten, sowie der sich auf dem Relegationsplatz befindliche Tabellenzweite SV Union Halle-Neustadt.in die 1. Bundesliga aufsteigen dürfen. Der vorsorglich von den „Luchsen“ eingereichte Lizenzantrag mit der dazu gehörigen Erstliga-Etatplanung für die 1. Liga wurde damals aber von der HBF abgelehnt, weil in ‪dieser die „Luchse“ noch mit einem Verlust im fünfstelligen Bereich rechnen mussten.

Natürlich geht der Erstliga-Aufstieg nicht ohne einen finanzkräftigen Sponsor. “WOCHENBLATT-Verleger Martin Schrader hat uns den Weg geebnet, dass die Mannschaft ihr Können in der neuen Saison in der 1. Bundesliga zeigen kann. Dazu können wir die Firma Betz als neuen Sponsor in der Luchse-Familie begrüßen und viele unserer Sponsoren haben zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt“, sagt Luchse-Geschäftsführer Sven Dubau. „Das hat die Mannschaft auch verdient, die seit Jahren einen tollen Handball spielt“, lobt Martin Schrader, der die „Luchse“ als Privatperson fördert.

Das Lob des Verlegers hat sich auch das Trainer-Trio des Zweitliga-Spitzenreiters mit Dubravko Prelcec, Matthias Steinkamp und Tine Lindemann verdient, das für das angestrebte Ziel viel Herzblut gegeben hat. „Ich bin froh, dass wir das Wagnis 1. Bundesliga beginnen können. Durch die neue Entscheidung der HBF mit 16 Mannschaften zu spielen, sehe ich uns auch nicht chancenlos, um die Klasse zu halten“, freut sich Co-Trainer Matthias Steinkamp: „Auf jeden Fall werden wir all unsere Energie zur Verwirklichung dieses Zieles einsetzen.“ Geschäftsführer Sven Dubau hat alle geforderten Unterlagen vollständig eingereicht. Er ist optimistisch, Mitte Mai von der HBF die Erstliga-Lizenz ohne Auflagen zu bekommen.