Luchse benötigen Sieg gegen Mainz

Bild: Sportfotografie Felix Schlikis

Am 28. Spieltag empfangen die HL Buchholz 08-Rosengarten als 13. der aktuellen Tabelle der 1. Bundesliga den 1. FSV Mainz 05. Das Spiel findet am Samstag,  01.05.2021 um 19.00 Uhr in der Buchholzer NordHeideHalle statt und wird wie immer von Sportdeutschland TV übertragen. Beide Mannschaften unterlagen in ihren Pflichtspielen, die Luchse gegen den Tabellenzweiten SG BBM Bietigheim mit 20:34 und der 1. FSV Mainz 05 gegen den VFL Oldenburg mit 24:29, daher konnten sich die Mannschaften nicht verbessern und verbleiben auf ihren Plätzen.

„Mir ist bewusst, dass wir die Rolle des Favoriten annehmen müssen, aber wir müssen unsere Form wie beim deutlichen Sieg gegen Ketsch etablieren, der auch gezeigt hat, dass meine Mannschaft das mental bewältigen kann. Dennoch dürfen wir das Team meines Kollegen Florian Bauer auf keinen Fall unterschätzen, denn sie verfügen durchaus über leistungsstarke Spielerinnen, aber sie konnten ihre Fähigkeiten nicht immer über 60 Minuten umsetzen. Den Schlüssel zum Erfolg sehe ich in unserer kompakten Abwehr, einer guten Tagesform und einer akzeptablen Chancenverwertung. Wenn wir die Konzentration hoch halten und auch durch die Körpersprache verdeutlichen, dass wir diesen Sieg wollen, werden wir die beiden Punkte einfahren“, glaubt Dubravko Prelcec, der Trainer der HL Buchholz 08-Rosengarten.

Die Meenzer Dynamites konnten im bisherigen Saisonverlauf, ebenso wie die Luchse, selten mit der stärksten Formation antreten. Das Mainzer Team hat durchaus viele Spielerinnen, die über die notwendige Bundesliga-Reife verfügen und können den Luchsen an einem guten Tag einige Probleme bereiten, zumal sie ohne Druck aufspielen können. Der Rückraum der Mainzerinnen hat trotz des Ausfalls von Nathalie Adeberg mit Julie Jakobs (67 Tore), Nives Klobucar (46 Tore), Tina Kolundzic und Carina Gangel sehr viel Qualität. Franziska Fischer (59 Tore), Anika Hampel und Denise Großheim (58 Tore) nutzen ihre Chancen von Außen und in der Kreismitte verwandelt  Aleksandra Dorsz (74 Tore) ihre Möglichkeiten sehr sicher.

Nach der fehlerhaften Vorstellung der Luchse gegen das Klasse-Team des SG BBM Bietigheim werden die Norddeutschen bestrebt sein, ihre spielerischen und taktischen Fähigkeiten wieder gegen Mainz erfolgreich umzusetzen. So hofft Sven Dubau, der Geschäftsführer der Luchse, auf eine Leistungssteigerung der Mannschaft: „Das wird ein ganz anderes Spiel als gegen Bietigheim, denn diesmal sind wir der Favorit und ein Sieg ist Pflicht für die Mädels. Wir wollen unbedingt mental diese Aufgabe bewältigen und mit viel Selbstvertrauen unsere Fähigkeiten etablieren. Es ist ganz wichtig, dass unser Team nicht verkrampft, sondern mit der notwendigen Konzentration und Entschlossenheit über 60 Minuten agiert. Die bereits abgestiegenen Meenzer Dynamites sind in der komfortablen Ausgangsposition, da sie nichts zu verlieren haben, umso wichtiger wird es für uns sein, dem Druck standzuhalten und technische Fehler zu vermeiden. Ich bin aber optimistisch, dass uns das gelingt.“