Luchse auswärts gegen die HSG Gedern/Nidda

Zu ihrem 7. Spiel der Saison 2018/19 reist der amtierende Meister zum Auswärtsspiel gegen den aktuellen 14. der Tabelle ins hessische Nidda. Die HSG Gedern/Nidda hat bisher als Aufsteiger in eigener Halle den Mitkonkurrenten TSV Nord Harrislee und überraschend die Spreefüxxe auswärts in Berlin Charlottenburg bezwungen. Die letzten beiden Spiele gegen die Spitzenmannschaften Kurpfalz Bären Ketsch und den 1. FSV Mainz 05 wurden sehr deutlich verloren. Besonders die 39:19 Schlappe in Mainz wird die Schützlinge von Trainer Christian Breiler noch schmerzen, denn man hatte sich im Vorfeld der Begegnung durchaus Chancen ausgerechnet, aber man erwischte einen rabenschwarzen Tag. Dabei ist der Aufsteiger durchaus gut aufgestellt und auch in der Lage, einen schnellen und erfolgreichen Handball zu spielen, aber nicht immer reicht die mentale Kraft, dies über die gesamte Spielzeit durchzuhalten. Die Stammformation verfügt im Rückraum mit Kristin Amos (44 Tore) und Sabine Eisenacher (27 Tore) über die notwendige Durchschlagskraft und auch auf den Außenpositionen agieren mit Kristin Schindler (33 Tore) und Isabell Schüler (24 Tore) variantenreiche Spielerinnen, zumal in der Kreismitte Leonie Nowak (27 Tore), sich stets geschickt absetzen kann. Es fehlt dem Team aus Hessen aber insgesamt noch an Erfahrung, um mit dem jungen Kader auf alle Herausforderungen adäquat reagieren zu können. Dudo Prelcec, der Trainer der Luchse, verdeutlicht: “Wir werden die HSG Gedern/Nidda auf keinen Fall unterschätzen, sondern uns seriös auf diese Aufgabe vorbereiten, um weiter ungeschlagen zu bleiben.“ Gegen die Kurpfalz Bären hat der Aufsteiger eine Halbzeit ausgezeichnet mitgehalten und ist erst im 2. Abschnitt eingebrochen.