Handball-Luchse holen neunten Sieg in Serie

Die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten haben den SV Werder Bremen mit 32:22 (17:13) besiegt. Vor 436 Zuschauern in der Nordheidehalle war es der neunte Sieg in Folge für die Handball-Luchse, die sich zunächst 20 Minuten schwer taten.

Johanna Heldmann erzielte sechs Tore, Kim Land und Sarah Lamp trafen jeweils fünfmal bei den Gastgeberinnen. Buchholz bleibt damit Tabellenzweiter mit 30:4 Zählern, das weiter einen Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter SV Union Halle-Neustadt hat. Werder dagegen rutscht nach dem 35:23-Sieg des HSV Solingen-Gräfrath 76 gegen die HSG Freiburg ans Tabellenende.

In der Anfangsphase scheiterten die Gastgeberinnen immer wieder an der Bremer Torfrau Marie Andresen, die allein im ersten Durchgang neun Würfe abwehrte, darunter auch einen Siebenmeter. Kim Land traf aber, sodass Buchholz mit 6:3 führte. Beim 7:7 und 9:9 war aber für die Gäste noch alles drin, die ihre Kreisspielerin Jordis Mehrtens immer wieder geschickt in Szene setzten. Am Ende hatten die Grün-Weißen sogar zehn Strafwürfe zugesprochen bekommen, viele von Mehrtens herausgeholt. Viele technische Fehler in den ersten 20 Minuten erschwerten zusätzlich das Spiel der Gastgeberinnen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit stand die Abwehr der Handball-Luchse besser. Immerhin neun Torschützinnen standen bei Rosengarten im ersten Durchgang bereits zu Buche.

Nach dem Wechsel erwischten die Handball-Luchse einen Blitzstart, beim 22:14 führten die Gastgeberinnen bereits vorentscheidend. Die Abwehr bei Buchholz stand nun sicher, im Tor zeigten Mareike Vogel und Sophie Löbig zusammen 19 Paraden, Vogel davon allein 17. Heldmann traf zuverlässig – am Ende hatten sich alle elf eingesetzten Luchse-Spielerinnen in die Torschützenliste eingetragen.

Handball Luchse-Trainer Dubravko Prelcec sagte nach der Partie: „Wir kamen heute schwer ins Spiel, am Ende bin ich aber zufrieden.“  Co-Trainer Matthias Steinkamp ergänzte: „Die Umstellung auf eine 6:0-Abwehr gegen Ende der ersten Halbzeit, ein besseres Stellungsspiel gegen Werders Kreisläuferin und dann auch einfache Tore waren unsere Schlüssel zum Erfolg. Am Ende konnten wir auch einiges ausprobieren, wie z. B. die 3:2:1-Abwehr.“

HL Buchholz 08-Rosengarten: Vogel, Löbig, Ludwig, Heldmann (6), Land (5), Lamp (5/2), Kadenbach (4/2), Herbst (3), Schulz (2), Nicolai (2), Borutta (2), Berndt (1), Geist (1), Hauf (1)

Werder Bremen: Andresen, Anschütz, Engelke (5/3), Mehrtens (4), Neßlage (4/4), Pods (3), Conze (3), Heinrich (1), Güter (1), Defayay (1)

Foto: Karsten Schaar