Gedern/Nidda ist nicht zu unterschätzen

Am 24. Spieltag, Samstag den 30.03.2019 um 19.00 Uhr kommt es im heimischen Luchsbau zur Begegnung des Tabellenführers der 2. Bundesliga der HL Buchholz 08-Rosengarten mit dem Tabellenvorletzten der HSG Gedern/Nidda .

Durch den Lizenzverzicht des TV Nellingen für die 1. und 2. Bundesliga und dem damit verbundenen Zwangsabstieg in die 3. Liga, sind die Chancen des Tabellenvierzehnten mit 9:37 Punkten auf den Klassenverbleib etwas gestiegen, da es nur zwei Absteiger geben wird und die Hessinnen nur noch vier Punkte hinter dem „rettenden Ufer“ liegen. Dennoch wird ein Klassenverbleib für die HSG Gedern/Nidda sehr schwer werden, denn die „Wetterauerinnen“ mussten fünf Niederlagen infolge einstecken. Der letzte Sieg gelang den Schützlingen von Christian Breiler am 18. Spieltag mit dem 25:20 Heimsieg gegen den VfL Waiblingen. Der Gegner der HL Buchholz 08-Rosengarten wurde in etlichen Begegnungen weit unter Wert geschlagen, erinnert sei an den viel zu hoch ausgefallenen Sieg der Luchse in Nidda als der starke Rückraum die HL Buchholz 08-Rosengarten total überraschte. Die erste Sieben ist mit Kristin Amos und ihren bemerkenswerten 155 Toren, sowie Sabine Eisenacher (66 Tore) im Rückraum sehr stark besetzt. Auch auf den Außenpositionen verfügen die Hessinnen aus der Nähe von Frankfurt mit Kirsten Schindler (92 Tore) und Isabell Schüler (67 Tore) über die erforderliche Durchschlagskraft, zumal mit Leonie Nowak am Kreis mit ihren 87 erzielten Toren eine großartige Vollstreckerin agiert. Aber dem Kader mangelt es über die volle Distanz von 60 Minuten an Alternativen. Klarer Favorit ist natürlich der Tabellenführer, aber die Gäste werden nichts unversucht lassen, um in der NordHeideHalle mit einem achtbaren Ergebnis die Heimreise anzutreten. Dudo Prelcec der Trainer der Heimmannschaft warnt: „Wir sind natürlich der Favorit und wollen auch das Spiel gewinnen, aber wir werden unserem Gegner den notwendigen Respekt entgegenbringen und auf keinen Fall unterschätzen, Im Hinspiel hat uns die HSG sehr lange mit ihrer Spielstärke überrascht, das darf uns nicht noch einmal passieren, wenn wir unsere Spitzenposition verteidigen wollen.“