Die Luchse müssen gegen die Vipers wieder ihr Selbstvertrauen finden

Am 13.02.2021 reisen die HL Buchholz 08-Rosengarten nach Nordhessen zum Pflichtspiel in der 1. Bundesliga gegen die HSG Bad Wildungen Vipers. Die Begegnung am 18. Spieltag beginnt um 19.00 Uhr in der Ense Sporthalle Bad Wildungen. Die Heimmannschaft konnte einen klaren 38:22 Auswärtssieg in Mainz für sich verbuchen und wird gegen den Aufsteiger aus der Nordheide bestrebt sein, schnell für klare Verhältnisse zu sorgen. 

Dubravko Prelcec, der Trainer der Luchse ist zuversichtlich: „Meine Mädels müssen den Kopf frei bekommen und mutig an diese Herausforderung herangehen. Wir müssen zu Lösungen kommen, die mein Team erfolgreich umsetzen kann. Ich gehe aber auch fest davon aus, dass wir uns steigern können und uns als würdiger Gegner erweisen.“

Die Vipers sie sind im Abstiegskampf erprobt und daher auch sehr nervenstark. In der Saison 2020/21 streben sie einen einstelligen Tabellenplatz an und deshalb ist ein Heimsieg in eigener Halle gegen den Aufsteiger sicherlich Pflicht, um sich weiter aus der Abstiegszone abzusetzen. Mit Sicherheit wollen sich die Schützlinge von Trainerin Tessa Bremmer für die überraschende 24:20 Niederlage gegen die Norddeutschen revanchieren und werden bis in die Haarspitzen motiviert in dieses wichtige Spiel gehen.

Der Kader der Hessinnen ist breit aufgestellt und jede Spielerin ist in der Lage erfolgreich abzuschließen. Besonders auffällig ist der stark besetzte Rückraum mit der Holländerin Maxime Struijs (100 Tore), der Belgierin Munia Smits (57) und der jungen Jana Scheib (84 Tore), auch Larissa Platen muss beachtet werden und natürlich nicht zu vergessen die Allzweckwaffe Sabine Heusdens. Die Außenpositionen sind mit Anna-Maria Spielvogel (42 Tore) und Alina Otto stets gefährlich. Das Duo Annika Ingenpass (43 Tore) und Maxi Mühlner sorgen in der Kreismitte für Räume und schließen auch selbst sicher ab. Die Torhüterinnen Manuela Brütsch und Lea Schupbach spielen eine gute Saison und sind ein Rückhalt ihrer Mannschaft. Alle Spielerinnen der Vipers sind sehr stark im 1-gegen -1 und sehr variabel auf ihren Positionen. Eine Schwäche der Mannschaft ist sicherlich auch die mangelnde Chancenverwertung bei klaren Möglichkeiten. Ähnlich wie bei den HL Buchholz 08-Rosengarten konnten die Spielerinnen der HSG Bad Wildungen nicht immer ihr vorhandenes Potential voll ausschöpfen. Im Spiel gegen die Vipers werden die Luchse nur mithalten können, wenn sie ihre technischen Fehler minimieren, das Tempo hoch halten, unbändigen Kampfgeist und Siegeswillen zeigen, dabei dürfen sie aber auf keinen Fall verkrampfen, sondern müssen mit der notwendigen Überzeugung in diese Partie gehen, sie auch erfolgreich bestehen zu können.

Sven Dubau, der Geschäftsführer der Luchse ist der Meinung: „Wir sind in diesem Kräftemessen der klare Außenseiter. Wenn wir hier punkten wollen, dann müssen wir mindestens 110 Prozent auf die Platte bringen und die Vipers nicht ihre Normalform erreichen. Ich weiß aber, dass wir als geschlossenes Team diese Leistung erbringen können und wir werden uns in der Woche akribisch drauf vorbereiten.“