| Leipzig das Leben schwer gemacht |
23:27, eine erwartete Niederlage gegen den Deutschen Meister HC Leipzig. Die Luchse machten den Gästen durchaus das Leben schwer, auch wenn es auch in den Anfangsminuten gar nicht gut aussah. Oft krachte der Ball an die Latte und die Schiedsrichter pfiffen bereits sicher geglaubte Treffer ab. Julia Harms erzielte erst in der achten Minute den ersten umjubelten Luchse-Treffer zum 1:3. In der Folge waren die Gastgeberinnen im Spiel. Auf mehr als vier Treffer ließen sie den Abstand nie anwachsen, auch wen Nationaltorfrau Katja Schülke ein sicherer Rückhalt des Championsleague Teilnehmers war. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Sandra Heinzelmann den Abstand beim 12:10 sogar wieder auf zwei Tore verkürzt. Doch mit der Schlusssirene zog der HC zum 13:10-Pausenstand davon.
Im zweiten Spielabschnitt schien der Deutsche Meister beim Stand von 19:14 (37.), bereits der sichere Sieger, doch die SGH-Mädels warfen ihren Kampfgeist in die Waagschale. Zudem unterliefen den Favoritinnen jetzt einige technische Fehler. Dank einer immer besser werdenden Turid Arndt im Tor der Rosengarten-Buchholzerinnen blieben die Gastgeber acht Minuten ohne Gegentreffer, der Abstand schmolz durch einen Siebenmeter von Natascha Kotenko gar auf 18:19 (44.). Erst ein Unterzahlspiel mit zwei HCL-Treffern brachte die Gäste wieder auf die Siegesstraße. Die Leipzigerinnen spielten nun aber ihre Routine aus, hatte die richtigen Antworten parat und fuhr am Ende einen 27:23-Erfolg ein, bei dem sich die Luchse mit ihrer Leistung keineswegs verstecken mussten.
Die Tore der SGH Rosengarten-Buchholz erzielten: Natascha Kotenko, Julia Harms, Martina Bauer (je 4), Kateryna Valyushek, Elena Nendza (je 3), Svenja Rix (2), Sandra Heinzelmann, Nadine Cramer, Bente Maassen (je1).
Foto: Kein Ball wurde verloren gegeben, hier setzt Marike Müller (rechts) gegen HC-Nationaltorhüterin Katja Schülke nach.