SGH 2 – Hannoverscher SC

Eine schlechte Individual- und Teamleistung bescheinigte SGHCoach Steffen Birkner seiner Mannschaft bei diesem Heimspiel. „Unser Rückraum war heute ein Totalausfall, aber Hannover hat das einfach auch gut gelöst“, resümierte der Trainer. Die SGH brauchte wieder die berühmte Viertelstunde, ehe es lief. Von 5:5 setzte sich die Bundesliga-Reserve auf 10:6 ab, hielt zur Pause noch das 13:11. Allerdings monierte Birkner schon da das fehlende Laufspiel ohne Ball im Angriff. Die SGH hatte massive Mühe gegen die offensive Deckung des Hannoverschen SC (HSC). So war es insbesondere Tor frau Julia Biewer zu verdanken, dass die SGH noch im Spiel war. Im zweiten Durchgang nutzten die Gäste den lahmen Start der SGH brutal mit einem 9:1-Lauf auf 20:14 aus. Weil das Umschaltspiel über 60 Minuten schwach blieb, kam die SGH auch nie in Gegenstöße und verteidigte gegen das Tempospiel der Gäste zum Ende auch nicht mehr gut. Vorne blieben gute Wurfmöglichkeiten ungenutzt. „Heute waren unsere handballerischen Mittel arg begrenzt“, äußerte Birkner, der zwar auf Neele Kuhlmann verzichten musste, das aber nicht als Grund für die Niederlage ansah. „Wir sind eben Aufsteiger und haben den Klassenerhalt als Ziel.“ Für Rosengarten-Buchholz II warfen Rafhaela Priolli (8) und Va nessa Nentwich (4) die meisten Tore, ohne aber zu überzeugen.

 

Quelle: Winsener Anzeiger, Röhlke, 19.09.16